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LVA - Lebensmittel. Vertrauen. Analysen.




Neue Publikation zur Bestimmung von genmodifizierten Zutaten in renommiertem Journal „European Food Research and Technology“.

Abstract

LVA Mitarbeiterin Dr. Alma Licina (ehem. Sendic) vergleicht mit ihren beiden Co-Autoren Multiplex Verfahren zur quantitativen Bestimmung von genmodifizierten Zutaten in Lebensmitteln.

Seit der Einführung von transgenen Pflanzen und genmodifizierten Lebensmitteln  fordert deren stetiger kommerzieller Zuwachs eine verstärkte Kontrolle und die Weiterentwicklung analytischer Prozesse. Die EU-weite Kennzeichnungspflicht besteht ab 0,9%  genmodifizierter Zutaten in Lebensmittelprodukten. Dr. Licina verweist in ihrer Publikation auf das essentielle Screening spezifischer DNA-Charakteristika von transgenen Pflanzen und vergleicht die Möglichkeiten im Rahmen zweier Systeme mit Echtzeit Polymerase-Kettenreaktionen.

Mehr Infos unter
http://www.springer.com/alert/urltracking.do?id=L4b8a3e2Mf6cf20Sa9882d0

Weitere Neuigkeiten aus unser Molekularbiologie-Abteilung:

Die LVA setzt weiter auf die konsequente Erweiterung des Methodenspektrums zum Allergennachweis in komplexen-Matricen. Im Speziellen wurde der Nachweis von tierischem Eiweiß in alkoholischen Getränken(Wein) etabliert. Mittels eines antikörperbasiertem Nachweisverfahren (ELISA) besteht steht seit Kurzem die Möglichkeit den bewussten Einsatz von Eiweiß in Weinen- als Schönungsmittel - festzustellen.

Weiterführende Informationen:
http://lva-gmbh.at/chemisch-analytische-untersuchungen/gvo-analytik.html

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LVA bei Meeting des Labor-Qualitätszirkels Relana

GF Dr. Michael Gartner und Dr. Céline Lesueur vertraten LVA anlässlich des  Meetings europäischer Spitzenlabors in Kempen am 17. Juni 2014.

Als Qualitätszirkel auf dem Gebiet der Rückstands- und Kontaminantenanalytik vereint die in Hamburg ansässige relana® Laboratorien mit gelebter analytischer Kompetenz.

Auch die LVA verpflichtet sich freiwillig die strengen Qualitätsrichtlinien von relana® (RELiable ANAlysis) zu erfüllen, und bekam ihre Zuverlässigkeit im Rahmen eines Audits der beiden relana® Gründer – Dr. Silke Bruns und Dr. Günter Lach – bestätigt.

Dr. Michael Gartner und Dr. Céline Lesueur – Leiterin der LVA Rückstandsanalytik – trafen nun in Kempen u.a. auf Kollegen aus Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande und Spanien. Neben informellem Austausch standen auf der Agenda des relana® Meetings jedoch auch spannende Vorträge und Diskussionsrunden , so auch zu Multi-Methoden der Rückstandsanalytik.

Weiterführende Informationen:
www.relana-online.de
www.lva-gmbh.at/rueckstandsanalytik.html

 

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NÖ-LHStv. Mag. Karin Renner besucht LVA GmbH

Dr. Michael Gartner (Geschäftsführer LVA GmbH), Andreas Gschaider (Laborleiter Rückstandsanalytik LVA GmbH), LHStv. Mag. Karin Renner (NÖ Konsumentenschutzreferentin) (v.l.n.r.); LVA/APA-Fotoservice Martin Lusser

LVA ist wichtiger und kompetenter Partner für heimische Betriebe

Seit knapp zwei Monaten ist LHStv. Mag. Karin Renner als zuständiges Landesregierungsmitglied für Konsumentenschutz im Amt. Anlässlich ihres Besuches bei der LVA GmbH in Klosterneuburg strich NÖ-Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner die Bedeutung dieses Ressorts hervor: "Der Bereich Konsumentenschutz und Lebensmittelsicherheit ist so unglaublich vielfältig. Es ist bei diesem umfassenden Themenkomplex nur schwer möglich, einzelne Schwerpunkte zu definieren, weil jedes einzelne Themenfeld für die Menschen wichtig ist. Denn die Konsumentinnen und Konsumenten haben einfach das Recht, sich auf alle Produkte, die sie erwerben, absolut verlassen zu können."

Vor allem für Lebensmittel gelten, so Renner, zu Recht besonders strenge Kriterien. "Die zuständigen Abteilungen mit ihren hervorragenden MitarbeiterInnen führen jedes Jahr tausende Untersuchungen durch, die zum Glück die ausgezeichnete Qualität der heimischen Produkte bestätigen", so Renner. "Die LVA/Lebensmittelversuchsanstalt liefert dazu einen wichtigen Beitrag. Sie ist ein verlässlicher Partner für die Unternehmen, die im Rahmen der Eigenkontrolle zu entsprechenden Untersuchungen ihrer Produkte verpflichtet sind. Es ist gut zu sehen, dass sich die Produzentinnen und Produzenten im Land auf einen Partner mit so viel Kompetenz und Know-how verlassen können", strich LHStv. Renner im Rahmen ihres Betriebsbesuches heraus.

Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH, hob abschließend hervor: "Unsere ExpertInnen arbeiten mit vollem Einsatz für die Lebensmittelsicherheit. Als externe Qualitätssicherung von Unternehmen achten wir darauf, dass das hohe Qualitäts- und Sicherheitsniveau österreichischer Lebensmittel gehalten wird. Das ist unser Anspruch als Privat-Unternehmen und führendes Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit."

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LVA auf Hochwasser vorbereitet - Vollbetrieb gesichert

Die aktuelle Hochwasser-Situation in Österreich betrifft viele Menschen und Unternehmen. Auch der Neubau der LVA in Klosterneuburg ist vom steigenden Donaupegel betroffen. Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA Gmbh: "Wir haben umfangreiche Vorkehrungen getroffen, um unseren Kunden auch in dieser Situation die volle Leistungsfähigkeit der LVA zur Verfügung stellen zu können. Neben Sandsäcken, mit denen Öffnungen der Gebäudehülle geschützt werden, wurden im Gebäude alle beweglichen technischen Geräte und gelagerten Proben in höhere Stockwerke gebracht. Wir haben auch eine Notstromversorgung hergestellt, weil mit Stromabschaltungen durch die Versorgungsunternehmen zu rechnen ist."

Der Hintergrund: Wenn in Korneuburg ein Pegelstand der Donau von acht Metern überschritten wird, werden alle Transformatoren einer Ringschaltung aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Für die Unternehmen, deren Stromversorgung über diese Transformatoren erfolgt, bedeutet das Stillstand, selbst wenn kein Hochwasser den Betrieb erreichen würde. Dr. Gartner: "Daher haben wir ein Notstromaggregat installiert, um die kontinuierliche Leistungserbringung der LVA unabhängig von einer eventuellen Stromabschaltung sicherstellen zu können. Sogar bei der Planung des Gebäudes haben wir vorgesorgt und auf einen Keller verzichtet, weil im Nahebereich der Donau immer mit Überschwemmungen zu rechnen ist. Im Erdgeschoss haben wir auf Ziegelbauweise gesetzt, damit nach einem Wassereintritt das Mauerwerk wieder abtrocknen kann. Und die Zahl der Öffnungen der Gebäudehülle mit ebenerdigem Niveau (Türen, Rolltore etc.) wurden ebenfalls bewusst reduziert."

Somit kann aus heutiger Sicht davon ausgegangen werden, dass die LVA als modernes Dienstleistungsunternehmen alle möglichen und erforderlichen Vorkehrungen getroffen hat, um für Kunden und MitarbeiterInnen höchstmögliche Sicherheit selbst in dieser bedrohlichen Hochwasser-Situation zu erreichen.

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Herausforderung Lebensmittelsicherheit hautnah erleben: KrankenpflegeschülerInnen zu Besuch in der LVA

Das Wissen über Lebensmittelsicherheit ist für angehende Diplomierte Gesundheits- u. Krankenpflegekräfte im Sinne des Selbstschutzes und der eigenen Gesundheitsförderung unumgänglich. Wichtig ist es aber auch aus beruflicher Sicht und kommt Klienten im häuslichen Bereich zugute, weil diese dann richtig beraten werden. Daher besuchte eine Klasse der Gesundheits- u. Krankenpflegeschule am Wilhelminenspital mit ihrer Lehrerin Maga. B. Wawschinek-Steuding im Rahmen des Hygiene- und Mikrobiologieunterrichts die LVA, das führende private Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit, am Standort in Klosterneuburg. Ziel war es, einen Einblick in die Fülle der Keime und deren Gefahren rund um Gebrauch und Verzehr von Lebensmitteln zu erhalten.

Eine Studie der AGES über Lebensmittelsicherheit und Hygiene im Privathaushalt (2011) hat aufgezeigt, dass Fehlverhalten beim Endverbraucher hauptsächlich durch zu lange Transportzeiten mit unterbrochener Kühlkette oder falsche Lagerung vorkommt. Ebenso werden zum Teil Aspekte der persönlichen Hygiene wie saubere Hände, Kleidung und Arbeitsflächen missachtet.

Diplomierte Gesundheits- u. Krankenpflegepersonen sind MultiplikatorInnen, wenn es um Schulung und Beratung sowohl in ihrem eigenen als auch im sozialen Umfeld von PatientInnen geht. Daher ist es notwendig, schon in der Ausbildung großes Augenmerk auf die Vermittlung dieser Inhalte zu legen.

Eine kurze Einführung über das Unternehmen als führendes privates Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit und einen sehr interessanten Einblick in die Welt der Lebensmittelkeime gab Dr. L. Reiner, §73 Gutachter für Mikrobiologie. Seine einfache und zugleich anschauliche Klassifikation anhand der Symptome als "die Guten, die Bösen und die Hässlichen" fesselte die SchülerInnen in hohem Maße. Anschließend folgte eine Führung durchs Haus, bei der SchülerInnen einen Einblick in die Laborarbeit gewinnen konnten.

Die Leiterin der Mikrobiologie der LVA, Maga Martina Humer, hatte schon Tage zuvor extra eine breite Auswahl von Proben bzw. Keimen auf Nährböden angezüchtet. Die Besonderheiten und Farbreaktionen zur Bestimmung jedes Keims wurden besprochen und konnten den SchülerInnen vor Augen geführt werden. Eine weitere Besonderheit des praktischen anschaulichen Lernens war der Blick durchs Mikroskop.

Eine Gruppe durfte an Hand einer Farbreaktionstabelle unter Anleitung einer LVA-Mitarbeiterin den Nachweis von Mikroorganismen mittels Enterotube® vornehmen.

Als Abschluss wurde ein kleiner Labor-Unfall simuliert und der Gebrauch der Augendusche als Erste Hilfe-Maßnahme praktisch ausprobiert. Da viele SchülerInnen damit zum ersten Mal Erfahrung sammelten, war für Gesprächsstoff gesorgt. Erst nach durchgeführter Händedesinfektion - unter dem strengen Blick der begleitenden Lehrerin Mag.a Birgit Wawschinek-Steuding - durften alle SchülerInnen den Laborbereich verlassen.

Der Besuch der LVA war dank der vermittelten theoretischen Inhalte, der plastischen und anschaulichen Materialien sowie der Übungsmöglichkeiten im Labor ein voller Erfolg. Die SchülerInnen waren sich einig, dass Lerngewinn und Wissenzuwachs erzielt werden konnten. Die angehenden Diplomierten Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen konnten einen nachhaltigen Eindruck der Bedeutung von Lebensmittelsicherheit im Pflegebereich mitnehmen.

Herzlich Willkommen!
Nachweis von Mikroorganismen
Mikroskopieren
Großes Interesse
Augendusche schützt bei Unfällen
Erfolgreicher Test der Augendusche

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Pferd oder Rind? LVA gibt Antworten und schafft Klarheit

LVA bietet modernes Multiverfahren zur Tierartenbestimmung mit PCR Foto: LVA

Molekularbiologischer Nachweis im modernen Multiverfahren

In der aktuellen Diskussion über Betrug mit falsch deklariertem Rindfleisch, das in Wirklichkeit Pferdefleisch ist, gibt nur der analytische Nachweis der verwendeten Tierart Sicherheit. Die LVA GmbH, das führende private Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit in Österreich, bietet eine hochmoderne und sensible molekularbiologische Methode an. Mit Hilfe der PCR (Polymerase Chain Reaction) können selbst geringste Spuren entdeckt und gemessen werden. Der Nachweis der Spezies erfolgt über die Vervielfältigung eines für diese Tierart charakteristischen DNA-Abschnitts. Mit Hilfe einer spezifischen Sonde kann dann pro Spezies ein Fluoreszenzsignal identifiziert werden, über dessen Intensität eine Quantifizierung möglich ist. Dazu Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH: "Durch unsere Analyse kann eindeutig festgestellt werden, von welcher Tierart das vorliegende Fleisch tatsächlich stammt. Damit entsteht Sicherheit für Anbieter, Händler und KonsumentInnen. Das ist uns besonders wichtig."

LVA verwendet modernes Multiverfahren, das Zeit und Geld spart

Im derzeitigen Standard-Untersuchungsablauf wird jede Tierart (Schwein, Huhn, Rind, Pferd, Pute) in einem eigenen Ansatz bestimmt. In der LVA GmbH wurde hingegen ein modernes Multiverfahren – das sogenannte Multiplexverfahren – etabliert, das es erlaubt, bis zu vier Tierarten simultan zu messen. Dieses sensitive Verfahren dient der schnellen und zuverläs-sigen Bestätigung der Anwesenheit einer oder mehrerer Tierarten. Das spart Zeit und Geld – wichtige Aspekte in der derzeitigen Phase.
Es sind dabei zwei verschiedene Parallelbestimmungen möglich: In der Option A werden Schwein/ Rind/ Huhn/ Pute parallel bestimmt, in der Option B Pferd/ Schwein/ Rind/ Schaf, was zur Klärung der derzeitigen Fragestellung am besten geeignet ist.
Im Hinblick auf erste Hinweise, dass auch Rückstände von Arzneimitteln (Phenylbutazon) in Pferdefleisch gefunden wurden, weist die LVA GmbH darauf hin, dass auch für die Klärung dieser Fragestellungen entsprechende LVA-Analysen angeboten werden können.

15.2.2013


Neue Lösung für Qualitätssicherung bei Bio-Lebensmitteln: EASY-CERT online

Maximale Transparenz gegen Konsumententäuschung

Der aktuelle Pferdefleisch-Skandal hat wieder einmal aufgezeigt, welche Bedeutung konsequentes Qualitätsmanagement in der Lebensmittelbranche hat. Rückverfolgbarkeit und Verlässlichkeit gewinnen weiter an Bedeutung. Im Bereich der Bio-Lebensmittel geht EASY-CERT Österreich jetzt den nächsten logischen Schritt in Richtung Transparenz: Zertifikate, Label-Anerkennungen und Betriebsmittel sind über eine zentrale Datenbank im Internet unter www.easy-cert.at abrufbar und somit jederzeit nachprüfbar. Für die Qualitätssicherung bedeutet das eine Verbesserung der Kontrolle und für KonsumentInnen eine unabhängige Informationsquelle.

EASY-CERT Österreich wurde von drei Biokontrollstellen - Austria Bio Garantie, Lacon und LVA GmbH - zusammen mit der Firma Intact gegründet. Diese gemeinsame Plattform führt Bio-Zertifizierungen in Österreich zusammen und stellt sie den Marktteilnehmern einheitlich als Standard zur Verfügung. So können Aufkäufer, Verarbeiter, Händler und auch private Standardhalter (z.B. Bio Austria) Daten über die Zertifizierungen der Produkte und Unternehmen in Echtzeit zentral abrufen. Ab sofort können unter www.easy-cert.at sämtliche öffentlich zugänglichen Zertifizierungsdaten und Zertifikate der teilnehmenden Kontrollstellen abgerufen werden. Rund drei von vier der in Österreich Bio-zertifizierten Betriebe sind derzeit in der gemeinsamen Plattform abgedeckt.

Mit EASY-CERT Österreich werden sowohl die Veröffentlichungspflicht von Bio-Zertifikaten nach EU VO 834/2007 erfüllt als auch über den gesetzlichen Auftrag hinaus Zertifizierungsdaten für berechtigte Benutzer zugänglich gemacht. Bio-Kontrollstellen bieten über diese Web-Plattform auf höchstem technischem Standard einfache Cross Checks für die Biokontrolle. Bei der Warenübernahme von Bioprodukten steigt dadurch die Sicherheit, weil durch den Online-Zugriff keine Unterlagen fehlen oder verloren gehen können. Über Web Services wird die direkte Anbindung von Großkunden sowie ein Lieferantenmanagement für kleinere Unternehmen ermöglicht. Für Vermarktungspartner wird ein eigener geschützter Bereich eingerichtet, in dem mit der jeweiligen Benutzerberechtigung weitere qualitätssicherungsrelevante Daten abgerufen werden können. Die Freigabe für Bio-Getreide wird heuer erstmals über die neue Plattform zur Verfügung stehen.

Das Netzwerk EASY-CERT Österreich ist offen für weitere Kontrollstellen und private Standardhalter, die sich der freiwilligen Plattform anschließen möchten. In Zukunft werden auch weitere Zertifizierungsstandards von Produkten wie z.B. Gentechnikfrei in der Plattform abgebildet und als Service angeboten. Die Unabhängigkeit des Netzwerks EASY-CERT Österreich wird durch ein gemeinsames Lenkungsgremium gewährleistet, das neben der strategischen Ausrichtung auch für die Erweiterung des Serviceangebots verantwortlich ist.

Lenkungsgremium und Ansprechpartner EASY-CERT Österreich:

Franz Rauch, Intact Consult GmbH (Vorsitz)
franz.rauchintactat

Hans Matzenberger, Austria Bio Garantie GmbH
h.matzenbergerabgat

Erwin Huber, Lacon GmbH
e.huberlacon-institutat

Michael Gartner, LVA GmbH
michael.gartnerlvaat

14.2.2013


Österreichisches Lebensmittelbuch online: Transparenz und Information für Konsumentinnen und Konsumenten

(v.r.n.l.): Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA, Gesundheitsminister Alois Stöger, Caroline Winkelbauer, Prüfstellenleiterin LVA, Oskar Wawschinek, Geschäftsführer LVA Consult, János Gombos, Geschäftsführer LVA. Credit: Bednar, LVA

Neue Webseite des Gesundheitsministeriums bietet Hintergrundinformationen zu Lebensmitteln

"Das Österreichische Lebensmittelbuch hat einen historischen Sprung in die Zukunft gemacht: Ab sofort ist die gesamte Information des "Codex Alimentarius Austriacus" auf der Webseite www.lebensmittelbuch.at in leicht zugänglicher Form durchsuchbar. Das ist ein Meilenstein für eines der wichtigsten Nachschlagewerke im Lebensmittelbereich, das sogar die Grundlage für den weltweiten Lebensmittel-Codex war", so Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich der heutigen Online-Schaltung der Internet-Seite im Rahmen eines Betriebsbesuches bei der LVA GmbH in Klosterneuburg. Im "Codex Alimentarius Austriacus", dem Österreichischen Lebensmittelbuch, sind u.a. Beschreibungen und Begriffsdefinitionen von Lebensmitteln enthalten. Sie werden regelmäßig von Expertinnen und Experten unter Einbindung der betroffenen Verkehrskreise aktualisiert und vom Gesundheitsministerium herausgegeben.

"Nicht nur die Lebensmittelfachleute sollen wissen, was im Lebensmittelbuch steht, sondern auch Konsumentinnen und Konsumenten sollen einfach nachschauen können, wie ihre Lebensmittel gekennzeichnet sein müssen und was sie enthalten dürfen. Sie haben ein Recht auf Information", betonte Minister Stöger. Bislang waren die einzelnen Kapitel des Codex in Form von pdf-Dateien auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit verfügbar. Mit der neuen Webseite www.lebensmittelbuch.at besteht jetzt darüber hinaus die Möglichkeit, ohne vorherigen Download von Dateien in allen Kapiteln nach Begriffen und Definitionen zu suchen. Das ermöglicht auch eine einfachere Nutzung mit mobilen Endgeräten, z. B. während des Einkaufs. Die Webseite bietet zusätzlich Informationen zur Arbeit der Codexkommission, einen Newsletter für Änderungen sowie „Häufige Fragen und Antworten“ (FAQ), die laufend ergänzt und erweitert werden. „Ich freue mich, dass wir Transparenz und Information im Lebensmittelbereich damit weiter ausbauen können“, so Minister Stöger weiter.

Beim Thema Lebensmittelsicherheit und Ernährung spielen Codexkommission und das Lebensmittelbuch eine wichtige Rolle. Die Codexkommission ist seit 60 Jahren gesetzlich dazu verpflichtet, das Gesundheitsministerium in Fragen des Lebensmittelrechts zu beraten. „Durch dieses neue, zeitgemäße Informationsangebot im Internet werden die Leistungen der Codexkommission einfach zugänglich und nutzbar gemacht. Ich hoffe, dass auch viele Konsumentinnen und Konsumenten diese moderne Lösung nutzen und sich umfassend informieren werden“, ergänzte Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH und Mitglied in verschiedenen Codex-Unterkommissionen.

Bereits 1891 wurde eine wissenschaftliche Kommission eingerichtet, deren Ziel die Ausarbeitung eines Österreichischen Lebensmittelbuchs war. Die Codexkommission besteht heute aus 130 Expertinnen und Experten aus Behörden, Wirtschaft, Landwirtschaft, Verbraucherschutzorganisationen, der Wissenschaft und anderen relevanten Bereichen. Ihr Ziel: Gesundheits- und Verbraucherschutz auf hohem Niveau, Rechtssicherheit und ein strukturierter Austausch unter Sachverständigen.

Über die LVA:
Die LVA GmbH ist das führende private Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit in Österreich. Sie ist Gutachter und Ratgeber in Lebensmittelanalytik und -technologie und im Lebensmittelrecht (Österreich und EU). Praktische Hilfestellung leistet sie als Wegweiser in Codexfragen sowie bei der Interpretation und Vollziehung von Vorschriften für die Lebensmittelwirtschaft. Durch die hohe Qualität der Dienstleistung und das starke Vertrauen in das exzellente Know-how ist die LVA GmbH national und international als Partner der Lebensmittelwirtschaft anerkannt.

Die Geschäftsfelder der LVA Gruppe sind umfangreich und werden vom einem SpezialistInnenteam von rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut: Die Prüfstelle, in der Labor- und Analytik- sowie Gutachterkompetenz gebündelt sind, bearbeitet rund 45.000 Proben pro Jahr in verschiedenen Bereichen von Pestizidanalytik über Getränke bis zu Kosmetika. Als Zertifizierungsstelle werden Inspektionen, Zertifizierungen und Audits durchgeführt. Die LVA Lebensmittelversuchsanstalt vermittelt mit internationalen Spitzenvortragenden Wissen und Top-Know-how an die Fachöffentlichkeit und ist Technologie-Netzwerk-Partner in Gremien vom Codex bis zur EU-Generaldirektion Forschung. Die LVA Consult GmbH bietet Beratung von PR bis zu Risiko- und Krisenkommunikation, Lebensmittelkunde, -technologie und -recht sowie Unternehmensberatung an.

29.1.2013

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LR Dr. Petra Bohuslav beeindruckt von Leistungen der LVA

Dr. Michael Gartner (LVA-GF), LR Dr. Petra Bohuslav, LA DI Willibald Eigner, KommR Walter Platteter, Sissy Gartner (hinter dem Schild v.r.n.l.) mit MitarbeiterInnen der LVA; Credit: Bednar, LVA

Einen Blick in die Welt der Lebensmittelsicherheit wagte LR Dr. Petra Bohuslav am 21.11.2012 in der Niederlassung der LVA in Klosterneuburg. Nach dem Spatenstich im Oktober 2010 war es ihr ein persönliches Anliegen, das führende Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit jetzt auch im Vollbetrieb zu besuchen. Nach einer Präsentation der Leistungen und Aufgaben der LVA vor Führungskräften zeigte sich LR Bohuslav von der hohen Frauenquote (rd. 70%), auch in Führungspositionen, beeindruckt. Das Konzept, Frauen über eine Kinderbetreuungseinrichtung am Gelände zu unterstützen, fand ihre volle Unterstützung. Im Rahmen des Rundganges durch das Gebäude bezeichnete LR Bohuslav die LVA als "Ratgeber für die Lebensmittelindustrie und letztendlich im Dienste des Konsumenten." Besonders hob LR Bohuslav hervor, dass die LVA in ihrer Funktion als flexibles und kundenorientiertes Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum positiven Image des Wirtschaftsstandortes NÖ leiste.

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KommR Walter Platteter, Sissy Gartner, Dr. Michael Gartner, LR Dr. Petra Bohuslav, LA DI Willibald Eigner (v.l.n.r.)
Mag. Humer, Leiterin der Abteilung Mikrobiologie (2.v.l.), erklärt die Arbeitsabläufe
Dr. Gartner stellt die High-Tech-Pestizdanalytik vor
Das Team der Probenannahme freut sich über den Besuch von Frau LR Bohuslav (alle Fotos: Bednar, LVA)

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Verein der NÖ Lebensmittel-Kontrolle zu Besuch in der LVA

Dr. Michael Gartner (LVA-GF), LH-Stv. Dr. Sepp Leitner, Gabriele Bertl (Magistrat St. Pölten, Referat Märkte und Lebensmittel) (hinter dem Schild v.l.n.r.) im Kreis der Besucher des Vereines der nö Lebensmittel-Kontrolle; Credits: Käfer, NOEL

Der Verein der niederösterreichischen Lebensmittel-Kontrolle besuchte am 5.09.2012 die LVA GmbH in der Niederlassung Klosterneuburg. Unter der Leitung von Gabriel Bertl zeigten sich die SpezialistInnen im Rahmen einer Führung und eines anschließenden Vortrages zum Thema Lebensmittel-Informationsverordnung durch Geschäftsführer Dr. János Gombos beeindruckt von der Expertise des führenden Kompetenzzentrums für Lebensmittelsicherheit. Auch LH-Stv. Dr. Sepp Leitner nahm sich in seiner Funktion als Landesrat für Konsumentenschutz und Lebensmittelsicherheit Zeit zum Informationsaustausch.

Besuch in der Abteilung Mikrobiologie: LH-Stv. Dr. Sepp Leitner, Gabriele Bertl (Magistrat St. Pölten, Referat Märkte und Lebensmittel), Dr. Franz Karner (NÖ Veterinärdirektor und Leiter der NÖ Lebensmittelkontrolle), DI Walter Mittendorfer (NÖ Lebensmittelkontrolle), Michael Gartner (LVA-GF) (v.l.n.r)
Dr. Michael Gartner (LVA-GF), Gerlinde Sauerschnig (Büro Dr. Leitner), LH-Stv. Dr. Sepp Leitner, Gabriele Bertl (Magistrat St. Pölten, Referat Märkte und Lebensmittel), Dr. Franz Karner (NÖ Veterinärdirektor und Leiter der NÖ Lebensmittelkontrolle), DI Walter Mittendorfer (NÖ Lebensmittelkontrolle) (v.l.n.r.) Credits: Käfer, NOEL

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KrankenpflegeschülerInnen zu Besuch in der LVA: Herausforderung Lebensmittelsicherheit hautnah erleben

Nachweis von Mikroorganismen

Das Wissen über Lebensmittel-sicherheit ist für angehende Diplomierte Gesundheits- u. Krankenpflegekräfte im Sinne des Selbstschutzes und der eigenen Gesundheitsförderung un-umgänglich. Wichtig ist es aber auch aus beruflicher Sicht und kommt Klienten im häuslichen Bereich zugute, weil diese dann richtig beraten werden. Daher besuchte eine Klasse der Gesundheits- u. Krankenpflegeschule am Wilhelminenspital mit ihrer Lehrerin Maga. B. Wawschinek-Steuding im Rahmen des Hygiene- und Mikro-biologieunterrichts die LVA, das führende private Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit, am Standort in Klosterneuburg. Ziel war es, einen Einblick in die Fülle der Keime und deren Gefahren rund um Gebrauch und Verzehr von Lebensmitteln zu erhalten.

Eine Studie der AGES über Lebensmittelsicherheit und Hygiene im Privathaushalt (2011) hat aufgezeigt, dass Fehlverhalten beim Endverbraucher hauptsächlich durch zu lange Transportzeiten mit unterbrochener Kühlkette oder falsche Lagerung vorkommt. Ebenso werden zum Teil Aspekte der persönlichen Hygiene wie saubere Hände, Kleidung und Arbeitsflächen missachtet.

Diplomierte Gesundheits- u. Krankenpflegepersonen sind MultiplikatorInnen, wenn es um Schulung und Beratung sowohl in ihrem eigenen als auch im sozialen Umfeld von PatientInnen geht. Daher ist es notwendig, schon in der Ausbildung großes Augenmerk auf die Vermittlung dieser Inhalte zu legen.

Eine kurze Einführung über das Unternehmen als führendes privates Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit und einen sehr interessanten Einblick in die Welt der Lebensmittelkeime gab Dr. L. Reiner, §73 Gutachter für Mikrobiologie. Seine einfache und zugleich anschauliche Klassifikation anhand der Symptome als "die Guten, die Bösen und die Hässlichen" fesselte die SchülerInnen in hohem Maße. Anschließend folgte eine Führung durchs Haus, bei der SchülerInnen einen Einblick in die Laborarbeit gewinnen konnten.

Die Leiterin der Mikrobiologie der LVA, Maga Martina Humer, hatte schon Tage zuvor extra eine breite Auswahl von Proben bzw. Keimen auf Nährböden angezüchtet. Die Besonderheiten und Farbreaktionen zur Bestimmung jedes Keims wurden besprochen und konnten den SchülerInnen vor Augen geführt werden.

Eine weitere Besonderheit des praktischen anschaulichen Lernens war der Blick durchs Mikroskop. Die Keimvielfalt eines Abwasch-Putzschwammes rief große Verwunderung hervor.

Eine Gruppe durfte an Hand einer Farbreaktionstabelle unter Anleitung von LVA-Mitarbeiterin Patricia Groß den Nachweis von Mikroorganismen mittels Enterotube® vornehmen.

Als Abschluss wurde ein kleiner Labor-Unfall simuliert und der Gebrauch der Augendusche als Erste Hilfe-Maßnahme praktisch ausprobiert. Da viele SchülerInnen damit zum ersten Mal Erfahrung sammelten, war für Gesprächsstoff gesorgt. Erst nach durchgeführter Händedesinfektion - unter dem strengen Blick der begleitenden Lehrerin Mag.a Birgit Wawschinek-Steuding - durften alle SchülerInnen den Laborbereich verlassen.

Der Besuch der LVA war dank der vermittelten theoretischen Inhalte, der plastischen und anschaulichen Materialien sowie der Übungsmöglichkeiten im Labor ein voller Erfolg. Die SchülerInnen waren sich einig, dass Lerngewinn und Wissenzuwachs erzielt werden konnten. Die angehenden Diplomierten Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen konnten einen nachhaltigen Eindruck der Bedeutung von Lebensmittelsicherheit im Pflegebereich mitnehmen.

Nährbodenküche und großer Autoklav
Keime auf Nährmedium
Petrischalen
Blick durchs Mikroskop
Blick durchs Mikroskop 2
Augendusche

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BM Heinisch-Hosek zu Besuch in der LVA

Mag. Caroline Winkelbauer (Leiterin Prüfstelle), BM Gabriele Heinisch-Hosek, DI Dorothea Roubicek (Leiterin Begutachtung und Kundenservice) und Dr. Michael Gartner (GF); (v.l.n.r.) Credits: LVA GmbH/ APA-Fotoservice/Hautzinger

BM Gabriele Heinisch-Hosek besuchte am 19.07.2012 die LVA GmbH in der Niederlassung Klosterneuburg. Sie zeigte sich im Rahmen einer Führung und im Gespräch mit MitarbeiterInnen beeindruckt von der Expertise des führenden Kompetenzzentrums für Lebensmittelsicherheit und der Sozialkompetenz des Unternehmens. Positiv vermerkte BM Heinisch-Hosek den hohen Frauenanteil in allen Ebenen (rd. 70 %), die flexible Gestaltung der Arbeitsmöglichkeiten und die eigens errichtete Kinderbetreuungseinrichtung.

Link zur APA OTS Meldung

 

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LVA und TÜV Austria zeichnen erste zertifizierte Lebensmittelsicherheitsmanager Österreichs aus

Die ersten zertifizierten Lebensmittelsicherheitsmanager Österreichs kommen aus Niederösterrreich: LH-Stv. Dr. Sepp Leitner (2.v.l.) überreichte die Zertifikate an Dr. Gerlinde Wistermeyer, Jomo (2.v.r) und Michael Janker, NÖM AG (3.v.r.). Als Gratulanten (v.l.): DI Julian Drausinger, Lebensmittelversuchsanstalt, Mag. Susanne Bachner, TÜV AUSTRIA CERT und Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH.

Lebensmittelsicherheit ist für Unternehmer eine besonders wichtige Aufgabe: Sie tragen laut Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) die Hauptverantwortung für Sicherheit und Hygiene der Lebensmittel.

Jeder Lebensmittel verarbeitende Betrieb ist selbst dafür verantwortlich, dass die vom Gesetzgeber erlassenen Vorschriften im Bereich Hygienemanagement ordnungsgemäß eingehalten werden.  Zusätzlich fordern Standards des Qualitätsmanagements wie IFS oder BRC einen Verantwortlichen,  bzw.  ist nach der ISO 22000:2005 ein Leiter der Lebensmittelsicherheitsgruppe zu bestimmen. 
Dementsprechend groß ist der Bedarf nach bestens und am aktuellen Stand ausgebildeten Verantwortlichen zur Umsetzung der Lebensmittelsicherheits- und Hygienemaßnahmen in Betrieben.

Eine spezialisierte Ausbildung dafür wird durch zwei kompetente Partner garantiert: LVA und TÜV Austria. Dieser evaluierte die LVA als Ausbildungsstätte und führte die zertifizierte Prüfung in der TÜV Austria Akademie durch.

Vor ca. zwei Jahren wurde ein einmaliges kombiniertes Ausbildungspaket entwickelt, das sich aus Wissenserwerb bei LVA-Seminaren und einer im Unternehmen durchgeführten Projektarbeit zusammensetzt. Eine schriftliche und mündliche Prüfung durch die TÜV Akademie gibt die Berechtigung, den zertifizierten Titel "Lebensmittelsicherheitsmanager" zu führen.

Am 29. Juni 2012 wurden den ersten beiden zertifizierten Lebensmittelsicherheitsmanagern Österreichs von LH-Stv. Dr. Sepp Leitner beim Heurigenfest der LVA GmbH die Zertifikate übergeben: Dr. Gerlinde Wistermeyer, Jomo, und Michael Janker, NÖM AG, nahmen stolz ihre Zertifikate entgegen. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Niederösterreich, was die Führungsrolle des Bundeslandes bei Innovationen in der Lebensmittelproduktion widerspiegelt. 

Mehr Informationen zur Ausbildung

 

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ACR-Innovationsradar: Technologietrends auf einen Blick!

DI Martin Leitl, Präsident der ACR; Mag. Josef Mandl, Leiter der Abt. für Innovation und Transfer, BMWFJ; DI Dr. Johann Jäger, Geschäftsführer der ACR - (c) fotodienst/Katharina Schiffl

Kleine und mittlere Unternehmen brauchen Innovationen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Ein Handwerkszeug für die Praxis bekommen sie nun von dem ACR-Netzwerk. Gemeinsam mit dem BMWFJ präsentierte die ACR ihre neue Studie, die KMU aktuelle Technologietrends liefert und stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit von Innovationen und deren Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit schaffen soll. Die Bereiche des ACR Innovationsradars spiegeln die F&E-Themenfelder der ACR-Institute wider: Nachhaltiges Bauen, Umwelttechnik & Erneuerbare Energien, Lebensmittelqualität & -sicherheit sowie Produkte, Prozesse und Werkstoffe. Als Methode diente das Technologie-Roadmapping. ACR-ExpertInnen zeichnen Entwicklungspfade der einzelnen Sektoren nach und leiten daraus Perspektiven und innovative Verfahren für die kommenden drei bis fünf Jahre ab. Das neue Tool steht UnternehmerInnen ab sofort kostenfrei auf www.acr.at/acr/innovationsradar zur Verfügung.


LVA analysiert in Klosterneuburg Pestizide mit neuer Technologie

Über die Eröffnung des LVA-Neubaus freuen sich: Dr. Michael Blass, Fachverband der Lebensmittelindustrie, IV-NÖ-Präs. Gen.-Dir. DI Johann Marihart, Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer LVA GmbH, Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann NÖ, Mag. Stefan Schmuckenschlager, Bürgermeister Klosterneuburg (v.l.n.r.) © eb

Lebensmittel-Analysen schaffen Vertrauen durch geprüfte Sicherheit – für Bio-Produkte besonders wichtig

(Klosterneuburg, 20.2.2012) Lebensmittelsicherheit hat eine neue Dimension: "Mit der Übersiedlung nach Klosterneuburg haben wir auch einen Meilenstein in der Analytik gesetzt: Ein neues Analysengerät, das LC Triple Quadrupole MS, von dem weltweit in dieser Ausführung nur zehn im Einsatz sind, ermöglicht uns, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nicht nur schneller, sondern auch in wesentlich geringeren Konzentrationen zu bestimmen", freut sich Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA, anlässlich der heutigen Eröffnung des Österreich-Headquarters in Klosterneuburg durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, bei der zahlreiche Besucher begrüßt werden konnten, unter ihnen IV-NÖ-Präsident Gen.-Dir. Marihart, der Abtprimas des Chorherrenstiftes, Propst Backovsky sowie Mag. Schmuckenschlager, Bürgermeister von Klosterneuburg. 

Dr. Gartner: "Mit dieser neuen Analytik kann die Lebensmittelsicherheit für die VerbraucherInnen weiter erhöht werden, weil wir in der LVA damit neben herkömmlichen auch neu entwickelte Pflanzenschutzmittel mit speziellen chemischen Eigenschaften bestimmen können. Somit werden Untersuchungen mit der sog. QuECheRS-Methode (Quick Easy Cheap Effective Rugged Safe) auch für biologisch angebaute Lebensmittel interessant." Das sind gute Nachrichten für jene, die nach den Bio-Skandal in Italien verunsichert sind. Und der weltweite Markt für Bio-Lebensmittel wird auf rund 44 Mrd. Euro geschätzt. "Gerade bei Bio-Produkten aus internationalem Handel ist es für Händler und Anbieter besonders wichtig, unabhängige Laboranalysen zur Verfügung zu haben, um sichergehen zu können," weist Dr. Gartner auf die Bedeutung der LVA-Analysen hin, die im privaten Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit in Klosterneuburg durchgeführt werden. 

Moderne Methode und Geräte bringen Vorteile für alle

Die QuECheRS-Methode ist ein schnelles Verfahren zur Bestimmung von Rückständen an Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln mit einem Fett-Gehalt <5%. Ein wesentlicher Vorteil ist die Geschwindigkeit der Extraktion: Statt zwei Tagen werden nur mehr zwei Stunden benötigt. Und sowohl Umfang der Analyse-Möglichkeiten als auch deren Empfindlichkeit nehmen zu. Denn mit der QuECheRS-Methode könne sowohl sogenannte apolare und seit längerem eingesetzte als auch polare und mittelpolare Pestizide erfassen werden, die derzeit immer mehr zum Einsatz kommen, weil sie die alten verbotenen Wirkstoffe ersetzen. 

"Mit der Triple Quadrupole-Technologie, die uns sowohl bei den Gas- als auch bei den Flüssig- Chromatographie-Geräten zur Verfügung steht, finden wir daher noch mehr Pflanzenschutzmittel und niedrigere Rückstände," freut sich Dr. Gartner über die Verbesserungen der Lebensmittelsicherheit für VerbraucherInnen. Denn von zusammen derzeit rund 400 steigt die Anzahl um 250 auf dann 650 nachweisbare Wirkstoffe an. Und auch Händler und Lebensmittel-Anbieter profitieren von dieser Verbesserung, weil sie ihre Lieferanten durch ein unabhängiges Labor überprüfen lassen können und so vor bösen Überraschungen á la Italien geschützt werden. 

LVA-Mehrheitseigentümer und Chef Gartner ergänzt: "Letztendlich werden wir damit demnächst auch die Analyse von Pestiziden in Trinkwasser ohne aufwändige und teure Probenaufarbeitung anbieten können. Das macht die Analytik solcher Proben sowohl einfacher als auch schneller und wird uns erlauben, Wirkstoffe zu analysieren, die bisher nicht gefunden werden konnten."

Und nicht zuletzt ist die neue Methode auch umweltfreundlicher, weil weniger Lösungsmittel benötigt wird, um die Rückstände aus den untersuchten Lebensmitteln untersuchen zu können. Das verringert den Entsorgungsbedarf generell und auch die notwendigen Transporte, weil geringere Mengen anfallen.

Rückfragehinweis:

Fachlich: Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer LVA GmbH
Niederlassung 3400 Klosterneuburg, Magdeburggasse 10
+43/2243/26622-4210

Presse: DI Oskar Wawschinek MAS, LVA Consult GmbH
Blaasstraße 29, 1190 Wien
+43/664/5456350, E-Mail: oskar.wawschineklvaat 

Weitere Berichte und Fotos bei www.ecoplus.at unter

 http://www.ecoplus.at/de/ecoplus/investorenservice-wirtschaftsparks/news/neuer-standort-der-lva-gmbh-klosterneuburg-eroeffnet

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LH-Stv. Dr. Sepp Leitner besucht LVA GmbH

LH-Stv. Dr. Leitner (r.) prüft eine Farbreihe im Rahmen der Sensorik-Schulung bei der LVA - GF Dr. Gartner ist sichtlich erfreut
LH-Stv. Dr. Leitner kündigt GF Dr. Gartner (r.) zukünftig verstärkte Kooperation mit der LVA an
Gute Stimmung beim Betriebsbesuch: LH-Stv. Dr. Sepp Leitner (vorne links), GF Dr. Michael Gartner (vorne rechts), Dr. Stefan Mann, Stadtrat Klosterneuburg, Mag. Caroline Winkelbauer, Leiterin Prüfstelle der LVA, Sissy Gartner, Rosemarie Brunner, SPÖ Klosterneuburg (hinten v.l.n.r) Weitere Fotos: www.apa-fotoservice.at/galerie/2718/

Führendes Kompetenzzentrum als "One Stop-Shop" für Lebensmittelsicherheit in Niederösterreich gestartet

(Klosterneuburg, 3.2.20120) "Lebensmittelsicherheit und damit die Sicherheit der KonsumentInnen in Niederösterreich ist für mich ein Kernthema, nicht nur bei akuten Fällen wie Dioxin oder EHEC. Daher haben wir allein in Niederösterreich im letzten Jahr fast 5.000 Lebensmittelproben gezogen und untersucht sowie rund 6.000 Betriebe kontrolliert. Dass mit Jahresbeginn die LVA als führendes Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit nach Klosterneuburg übersiedelt ist, begrüße ich sehr," erklärte Dr. Sepp Leitner, Landeshauptmann-Stellvertreter und zuständiger Landesrat für Konsumentenschutz und Lebensmittelsicherheit in Niederösterreich, anlässlich seines Betriebsbesuches der LVA GmbH in Klosterneuburg.

Nachdem in Niederösterreich bereits 2011 eine Neuorganisation durch die Zusammenlegung der beiden Fachbereiche Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelkontrolle zu einer gemeinsamen Abteilung erfolgt ist, sollen jetzt weitere Möglichkeiten für Synergien und Zusammenarbeit geprüft werden, um einerseits Verbesserungs- und Einsparungspotenziale realisieren zu können und andererseits den hohen Standard der Lebensmittelsicherheit weiter aufrechterhalten zu können. "Da ist sehr hilfreich, das Know-How und die Erfahrung der LVA GmbH in diese Überlegungen einbringen zu können. Der heutige Betriebsbesuch im neuen Headquarter Österreich bietet daher die Gelegenheit zu einem ersten Erfahrungsaustausch und zur Abklärung von möglichen Anknüpfungspunkten", führte LH-Stv. Leitner weiter aus. Für 2012 ist beispielsweise in Niederösterreich geplant, eine Schwerpunktaktion "Medikamentenrückstände in Lebensmitteln" durchzuführen. 

Dr. Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH: "Wir freuen uns sehr über den Betriebsbesuch und die Möglichkeit, unsere Kompetenzen in der Lebensmittelsicherheit darstellen und in den Erfahrungsaustausch einbringen zu können. Innerhalb der LVA-Gruppe bieten unsere rund 100 MitarbeiterInnen – davon etwa 70% Frauen – kompetentes Fachwissen in den verschiedensten Bereichen: von Lebensmittel-Analysen über §73 Begutachtungen nach Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) bis zu Audits, Zertifizierungen und Beratungen. Damit können alle relevanten Dienstleistungen aus einer Hand genutzt werden. Die LVA ist damit ein "One Stop-Shop" für Lebensmittelsicherheit zum Wohle von KonsumentInnen und im Dienst von Unternehmen,“ so Dr. Gartner abschließend. 

Foto- und Rückfragehinweis:
DI Oskar Wawschinek MAS, LVA Consult GmbH
Blaasstraße 29, 1190 Wien
Mobil: +43 664 545 63 50 
oskar.wawschineklvaat
www.lva-consult.at

Fotograf: Martin Lusser
Fotocredit: LVA Consult GmbH/APA-Fotoservice/Lusser


Bundesminister Rudolf Hundstorfer besucht LVA

LVA: Gebündelte Sozial- und Lebensmittelkompetenz in Klosterneuburg

(Klosterneuburg, 10.9.2011) „Unser Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit erbringt Spitzenleistungen in allen Bereichen, weil wir hochqualifizierte und motivierte MitarbeiterInnen haben. Wir freuen uns sehr, dass bei der LVA rund 70 % Frauen arbeiten und noch mehr, dass auch die Führungspositionen zu rund 70 % von Frauen eingenommen werden. Die geringe Fluktuation – manche Mitarbeiter sind seit 25 Jahren im Unternehmen beschäftigt, das im Kern seit 1927 besteht – ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass sich unsere MitarbeiterInnen bei uns wohl fühlen“, erklärte Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH, des führenden privaten Kompetenzzentrums für Lebensmittelsicherheit in Österreich, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer. in Klosterneuburg. Bundesminister Hundstorfer betonte besonders die Bedeutung der Förderung von Frauen in Unternehmen und führte weiter aus: „Ich freue mich, dass hier beim Neubau der LVA hohe Sozialkompetenz gezeigt wurde. Die Unterstützung von Frauen hier in der LVA ist beispielhaft – von der Führungskräfteauswahl bis zur Kinderbetreuung!“
Derzeit errichtet die LVA GmbH einen Neubau der Zentrale für Österreich und CEE in Klosterneuburg. In diesem wegweisenden Neubau werden ab Beginn des nächsten Jahres über 100 hochqualifizierte ExpertInnen die gesamte Palette an LVA-Dienstleistungen anbieten. Diese umfassen chemische, mikro- und molekularbiologische Analysen (von Pestiziden und GVO bis EHEC, von Schwermetallen bis zu Mykotoxinen), Sensorik und Begutachtung über Zertifizierung und Schulung sowie Beratung und Consulting für die gesamte Lebensmittelbranche.

Neubau bietet Kinderbetreuungsstätte für Mitarbeiterinnen

Die LVA steht neben Lebensmittelsicherheitskompetenz auf höchstem Niveau aber auch für außergewöhnliche Sozialkompetenz. 70 % Frauenanteil sowohl insgesamt als auch in der Führungsebene sind ein Zeichen für die Wertschätzung der Leistungen, die Frauen in der LVA erbringen. Beim Neubau war es daher für Geschäftsführer Dr. Michael Gartner selbstverständlich, dass auch eine Kinderbetreuungsstätte errichtet wird. So können die hochqualifizierten Mitarbeiterinnen ihre Kinder direkt am Unternehmenssitz betreuen lassen. Das spart Stress für Mütter und Kinder und ermöglicht, jederzeit ohne lange Wege erreichbar zu sein. Auch Treibstoff wird gespart, weil Fahrten zu externen Betreuungsstätten wegfallen.

Rückfragehinweise:
Geschäftsführung: 
Dr. Michael Gartner, +43/1/368 85 55
PR-Betreuung:
DI Oskar Wawschinek MAS, LVA Consult GmbH, +43/664/545 63 50; oskar.wawschineklvaat

Sichtlich erfreut über hohe Sozialkompetenz der LVA: Stadtrat Karl Hava, Klosterneuburg; Landesvorsitzender der Kinderfreunde NÖ, Andreas Kollross; LVA-Chef Dr. Michael Gartner; Bundesminister Rudolf Hundstorfer; Stadtrat Dr. Stefan Mann, Klosterneuburg (v.l.n.r) © Kollegger
Visualisierung des LVA-Neubaus mit dem Kindergarten für MitarbeiterInnen

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LVA zu EHEC: Sicherheit durch Lebensmittel-Kontrollen und Maßnahmenpaket erhöhen

(Wien, 1.6.2011) „Seit gestern sind spanische Gurken öffentlich von der Schuld freigesprochen worden, die aktuelle EHEC-Problematik ausgelöst zu haben. Viele Fragen zum Thema sichere Lebensmittel sind aus Sicht der Konsumenten aber noch bzw. wieder offen. Die Antwort ist klar: Lebensmittelsicherheit beginnt beim Bauern und endet nicht an der Supermarktkassa, sondern erst am Teller. Im Rahmen der Kontrollkette spielt kompetente Analytik durch Qualitätslabors eine zentrale Rolle. Aber nur durch richtigen Umgang mit Lebensmitteln bei Transport und Lagerung sowie konsequente Hygiene in der Küche kann das hohe Sicherheitsniveau gehalten werden“, erklärte Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH, des größten privaten Kompetenzzentrums für Lebensmittelsicherheit in Österreich, vor Journalisten in Wien.

Wie werden Obst und Gemüse in der täglichen Praxis kontrolliert?

In Österreich muss jeder, der Lebensmittel in Verkehr bringt - ein Bauer theoretisch ebenso wie ein lebensmittelherstellender Betrieb - , dafür Sorge tragen, dass diese auch gesundheitlich unbedenklich für die Verbraucher sind. Die amtlichen Untersuchungen sind dann nur mehr eine Überkontrolle, die risikobasiert und stichprobenartig erfolgt.
Denn bereits vorher muss jeder Hersteller mit einem Eigenkontrollsystem nachweisen können, dass seine Lebensmittel sicher sind. So kontrollieren Betriebe und Lebensmitteleinzelhandel laufend auf eigene Kosten die Qualität der Rohstoffe und ihrer fertigen Produkte– entweder in betriebseigenen oder bei akkreditierten externen Qualitätslabors. So erklärt sich, dass allein die LVA mit rund 40.000 Proben pro Jahr um ca. 30 % mehr Proben untersucht als die amtliche Kontrolle. Nimmt man noch weitere private und die betriebseigenen Labors der Unternehmen der Lebensmittelindustrie dazu, verschiebt sich das Verhältnis noch viel deutlicher.
Bei Obst und Gemüse werden in erster Linie Pestizidrückstände kontrolliert. Dr. Gartner: „Mit unserer Multimethode können wir auf höchstem Niveau in einem Schritt auf mehrere Rückstände untersuchen, was Vorteile bei der Geschwindigkeit und den Kosten der Analysen bringt.“ Die Vorgaben des Lebensmittelhandels für Lieferanten sind meist mehrfach strenger als die gesetzlichen Grenzwerte. Aber auch sensorische Prüfungen von Obst und Gemüse werden von der LVA durchgeführt, damit die Erwartungen der VerbraucherInnen erfüllt werden.
 
Dr. Barbara Meltsch, Leitung Begutachtung der LVA: „Mikrobiologische Untersuchungen bei Obst und Gemüse sind möglich, waren aber bisher weder im amtlichen Kontrollumfang noch in Eigenkontrollen der Unternehmen mit hoher Priorität eingestuft. Der Grund dafür ist, dass es in Österreich bisher nur sehr selten Probleme mit pathogenen Keimen gibt, weil durch die strengen Auflagen der Handelsketten die Lieferanten ganz spezifische Zertifizierungen wie IFS, BRC oder unternehmensspezifische Auflagen der Marken erfüllen müssen.“
Ganz auszuschließen sind Kontaminationen aber nie: Die USA wurden im Jahre 2006 und dann wieder 2008 von einer EHEC-Welle heimgesucht. Hier waren die Erreger auf Salat und Spinat. 2006 wurde auch ein Salmonellenausbruch beobachtet. Im April 2008 stellten die amerikanischen Gesundheitsbehörden erneut eine Lebensmittelinfektion bei rund 100 Menschen durch bisher selten beobachtete Salmonellen fest, deren Ursprung auf rohe Tomaten zurückgeführt werden konnte.

Reduzieren mikrobiologische Untersuchungen das Risiko?

Die Schwierigkeit bei mikrobiologischen Untersuchungen von Obst und Gemüse liegt darin, dass es verschiedene Quellen von Verunreinigungen geben kann. Ein Beispiel: Die Produktion beim Landwirt erfolgt sauber, aber das Wasser bei der Reinigung in der Packstelle ist belastet. Oder die Produkte sind einwandfrei, kommen aber während des Transportes oder im Verkaufsdisplay des Lebensmitteleinzelhandels, z. B. durch Kunden, mit pathogenen Keimen in Kontakt. Oder bei der Zubereitung zu Hause oder in der Gastronomie passiert eine Verunreinigung durch mangelnde Hygiene. Ein Untersuchungsergebnis kann daher zwar helfen, Fehler in der Produktions-Kette aufzuspüren, aber nie alle Möglichkeiten für Kontaminationen bis zum Teller abdecken.
Dr. Barbara Meltsch weiter: „Nach diesem EHEC-Ausbruch wird dem Thema eine neue Bedeutung zukommen. Wir haben daher reagiert und bieten unseren Kunden neue Untersuchungspakete an, damit sie auch bei Obst und Gemüse mikrobiologische Gutachten und Prüfberichte zur Kontrolle ihrer Qualitätsmaßnahmen vorweisen können.“

Helfen Kontrollen und Untersuchungen überhaupt?

Unsere Lebensmittel sind so sicher wie noch nie vorher in der Geschichte. Ständige Selbstkontrolle im Rahmen des Qualitätsmanagements ist heute Standard – und Pflicht – für Lebensmittelunternehmen. Lebensmittelsicherheit entsteht als komplexer Prozess durch die Zusammenarbeit aller Teilnehmer der „food supply chain“, der Lebensmittelkette vom Acker bis zum Teller. Dazu DI Wawschinek, Geschäftsführer LVA Consult: „Diese Kette endet aber nicht an der Supermarktkassa. Jeder Verbraucher kann das Risiko bei Lebensmitteln, die vor dem Genuss nicht erhitzt werden, durch richtiges Verhalten reduzieren.“ 

Wie können sich VerbraucherInnen schützen?

• Fragen Sie bei verantwortungsbewussten Herstellern und Händlern nach Kontrollen, prüfen Sie, ob Gütesiegel vorhanden sind.
• Kaufen Sie Lebensmittel nach der einfachen Regel: regional, saisonal und ggf. Bio.
• Informieren Sie sich über Lebensmittel: Geruch, Aussehen und Etiketten helfen bei Frische und Inhaltsstoffen.
• Beachten Sie das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum.
• Achten Sie auf Einhaltung der Kühlkette, lagern Sie die Lebensmittel richtig (Temperatur und Reihenfolge im Kühlschrank).
• Achten Sie auf Hygiene in der Küche: Waschen Sie Hände, Obst und Gemüse, Bretter, Werkzeuge, Arbeitsflächen und Geschirrtücher.
• Verhindern Sie sogenannte Kreuzkontaminationen: Das ist die Übertragung von pathogenen Keimen von Rohware auf bereits erhitzte (zubereitete) Speisen.

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Rückfragehinweise:

Geschäftsführung: 
Dr. Michael Gartner, +43/1/368 85 55
Leitung Begutachtung:
Dr. Barbara Meltsch, +43/1/368 85 55
PR-Betreuung:
DI Oskar Wawschinek MAS, LVA Consult GmbH, +43/664/545 63 50; oskar.wawschineklvaat

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Listerien: LVA bietet verlässlichen Schnell-Nachweis an

© Symbolfoto BioMérieux

Der schnelle und verlässliche Nachweis von Listeria monocytogenes wird immer wichtiger. Die LVA GmbH bietet Ihnen daher als Alternative zum bisherigen, zeitaufwändigen kulturellen Verfahren jetzt die VIDAS® LDUO -Methode von BioMérieux an.

Ihr Vorteil: Ergebnisse schneller verfügbar

Bereits nach zwei Tagen können Listerien mit dieser sensitiven Schnellmethode nachgewiesen werden. Nach weiteren zwei Tagen ist die Bestätigung, ob Listeria monocytogenes oder andere, nicht-pathogene Listerienarten vorliegen, abgeschlossen. Damit kann die Analysendauer im Vergleich zum Norm-Verfahren deutlich verkürzt werden.

Das Verfahren ist ein automatisierter qualitativer Test auf Basis der ELFA Technik (Enzyme Linked Fluorescent Assay) und ermöglicht den gleichzeitigen differenzierten Nachweis von Listeria monocytogenes und Listeria spp. Auf Wunsch ist eine weitere Differenzierung und Bestimmung der nicht-pathogenen Listerienarten möglich.

Ihr Vorteil: Methode zertifiziert und validiert

Die VIDAS-Methode ist für alle Lebensmittel- und Umweltproben aus der Produktion nach AFNOR/ISO 16140 zertifiziert und kann daher speziell für routinemäßiges Listerienmonitoring eingesetzt werden.

Durch umfassende Validierung wurde die VIDAS Schnellmethode durch die LVA GmbH geprüft und somit die Richtigkeit der Ergebnisse und die Vergleichbarkeit mit dem Referenzverfahren sichergestellt.

Sichern Sie sich den Vorsprung!

Lassen Sie sich jetzt ein maßgeschneidertes Angebot für die neue Listerien-Analytik der LVA GmbH erstellen! Gerne stehen Ihnen Ihre LVA-Kundenbetreuer und unser Customer Service (servicelvaat) mit weiteren Informationen zur Verfügung.

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LVA GmbH errichtet neuen Standort in Klosterneuburg

(6. Oktober 2010, Klosterneuburg) – Die führende private Lebensmittelprüfinstitution LVA GmbH baut ein neues Büro- und Labor-Gebäude mit 4.500 Quadratmetern Nutzfläche. "Damit vertraut wieder ein Hochtechnologie-Unternehmen auf den Standort Niederösterreich und sichert in Zukunft etwa 120 Arbeitsplätze", freut sich Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Heute fand in Klosterneuburg die feierliche Spatenstichfeier der LVA GmbH mit Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav,  dem Präsidenten der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer, NR Hermann Schultes, dem Bürgermeister der Stadtgemeinde Klosterneuburg, Mag. Stefan Schmuckenschlager, dem Geschäftsführer der LVA GmbH, Dr. Michael Gartner, dem Geschäftsführer des Fachverbandes der Lebensmittelindustrie, Dr. Michael Blass und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki statt.

"Mit der LVA GmbH übersiedelt ein Wiener Hochtechnologie-Unternehmen nach Niederösterreich. Heute beschäftigt das Unternehmen etwa 90 Mitarbeiter. Wenn die Übersiedlung an den neuen Standort im Jahr 2012 abgeschlossen ist, werden etwa 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier in Klosterneuburg tätig sein. Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Technologiestandort Niederösterreich am richtigen Weg ist", freut sich Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

LVA: Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit übersiedelt nach Niederösterreich

Die LVA GmbH ist das führende private Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit in Österreich. Das Institut sichert mit seinen Prüfungen und Gutachten die Lebensmittelsicherheit und -qualität in Österreich und den umliegenden Ländern.  "Um den steigenden Qualitätsanforderungen innerhalb der Lebensmittelbranche zu entsprechen und um zusätzlich eine noch bessere räumliche bzw. technische Infrastruktur zu schaffen, hat sich die LVA GmbH für die Neuerrichtung des Headquarters in Klosterneuburg entschieden. Entscheidend für die Wahl des Standortes war auch die sehr gute Infrastruktur, die der Standort Klosterneuburg bietet", sagt Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH. Insgesamt investiert das Unternehmen 11,2 Millionen Euro in das 4.500 Quadratmeter große Büro- und Laborgebäude. "Aus Sicht des Fachverbandes ist es sehr zu begrüßen, dass die LVA ihre Kompetenz für Lebensmittelsicherheit mit der Schaffung eines modernen Headquarters und verbesserten Infrastrukturen untermauert", erklärte Dr. Michael Blass, Fachverband der Lebensmittelindustrie.

Niederösterreich hat sich international als einer der innovativsten Unternehmensstandorte in Europa etabliert. Die Unternehmen sind die tragende Säule der Wirtschaft. Im Rahmen der Wirtschaftsstrategie 2015 hat das Land Niederösterreich auch für die Zukunft ein konkretes Leitwerk, um die Wirtschaft in Niederösterreich zielgenau zu unterstützen. „Ziel unserer Wirtschaftsstrategie, die unter dem Motto „Unternehmerland Niederösterreich. Richtig wachsen. Besser Leben. steht, ist eine Verbindung von Wirtschaftskraft und Lebensqualität in unserem Bundesland“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, unterstützt immer wieder erfolgreich Firmen bei der Ansiedlung in Niederösterreich. Auch bei der LVA GmbH zählte die Koordination der Förderstellen auf Bundes- und Landesebene zu den Hauptaufgaben von ecoplus. „Dieses Service zahlt sich aus. Seit Jahresbeginn wurden seitens unseres Unternehmensbereiches „Standort & Service“ insgesamt 70 Projekte positiv abgeschlossen und damit 1805 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert“, so ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

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Geschäftsführer des Fachverbandes der Lebensmittelindustrie, Dr. Michael Blass, Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Geschäftsführer der LVA GmbH, Dr. Michael Gartner (v.l.n.r.) Foto CR: Thule G. Jug
Präsident der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer, NR Hermann Schultes, Geschäftsführer des Fachverbandes der Lebensmittelindustrie, Dr. Michael Blass, Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr. Petra Bohuslav, Geschäftsführer der LVA GmbH, Dr. Michael Gartner, und ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki (v.l.n.r.) Foto CR: Thule G. Jug

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LVA: Lebensmittelsicherheit braucht Analysen, Gutachten und Kommunikation

(Wien, 17. Juni 2010) „Lebensmittelsicherheit ist ein hoher Wert, weil wir alle beim täglichen Konsum von Lebensmitteln darauf vertrauen, dass verlässliche Analysen und kompetente Gutachter als Basis dafür dienen. Genau das sind auch die Kernwerte unseres Unter­nehmens, die die LVA zum führenden unabhängigen Kompetenzzentrum für Lebensmittel­sicherheit in Österreich machen: Lebensmittel – Vertrauen – Analysen“, erklärte Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA GmbH, anlässlich der Präsentation der Ergebnisse und Ziele des Unternehmens. „Mit rund 40.000 Proben pro Jahr in verschiedenen Bereichen von Pestizidanalytik über Getränke bis zu Kosmetika und unseren umfassenden weiteren Ser­viceangeboten sind wir verlässlicher Partner für unsere Kunden und damit die Verbraucher­Innen“, ergänzte Dr. Janos Gombos und erklärte: „Die LVA ist das größte unabhängige Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit in Österreich.“

Wie wird Lebensmittelsicherheit in der täglichen Praxis gewährleistet? 

Lebensmittelsicherheit ist besonders nach Themen wie Schummelschinken, Analogkäse und Listerien täglich „in aller Munde“. Wie Bundesminister Stöger im Zuge der letzten Änderung des LMSVG (Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz) sinngemäß mehrmals festhielt, kann Qualität von Lebensmitteln nicht durch (amtliche) Prüfungen erreicht werden, sondern „jedes Unternehmen hat die Verpflichtung, die von ihm produzierten Lebensmittel stärker zu kontrollieren und beste Qualität anzubieten. Ständige Selbstkontrolle ist Pflicht für Unternehmen.“ Und: „Qualität kann nicht am Ende hineinkontrolliert werden.“ Daher ist lau­fende Überwachung der angestrebten Qualitätsniveaus auf allen Ebenen des Prozesses, vom Bauernhof bis zur Gabel (farm to fork), entscheidend. Ziel aller Partner in der Lebens­mittelproduktion sind sichere Lebensmittel und zufriedene VerbraucherInnen – und dieses Ziel erreichen sie gemeinsam.

Lebensmittelsicherheit entsteht also als komplexer Prozess im Zusammenspiel aller Systempartner. Tritt irgendwo in dieser Kette vom Urprodukt bis zum Regal ein Fehler auf, gilt es, diesen innerhalb des Systems möglichst rasch zu finden und nicht erst am Ende. Das bedeutet zum Beispiel vor dem Einsatz von Trockenfrüchten in einem Müsliriegel, diese auf Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) zu untersuchen und nicht erst die fertigen Riegel. Hier sind zuverlässige Partner wie die LVA gefragt, die Unternehmen durch akkreditierte und zertifi­zierte Analysenabwicklung in möglichst kurzer Zeit unterstützen können. Dr. Gartner: „Rasche Analyse und Begutachtung sind wichtig, um schnell die richtigen Entscheidungen im Sinne der Sicherheit treffen zu können. Hier bietet die LVA ihren Kunden schon sehr gute Durchlaufzeiten von durchschnittlich 14 Tagen an. Der Probenumfang von rund 40.000 zeigt auch, dass die Lebensmittelwirtschaft von sich aus kontrolliert – immerhin sind das mehr als alle amtlich untersuchten Lebensmittelproben zusammen (32.643 im Jahr 2008; Quelle: BMG). Unser Ziel ist es, in Abstimmung mit unseren Kunden noch besser zu werden. Im Laufe dieses Jahres wollen wir unser System weiterentwickeln.“

Reichen Geschwindigkeit und Genauigkeit bei komplexen Analysen? 

Lebensmittelsicherheit bedeutet, dass jede VerbraucherIn beim täglichen Konsum von Lebensmitteln darauf vertrauen können muss, dass in der gesamten Kette vorher jeder Teil­nehmer seinen Beitrag dazu geleistet hat. Daher werden immer öfter von den Partnern in der Lebensmittelkette Standards und Vorgaben als Voraussetzung für erfolgreiche Kunden­beziehungen definiert. „Die genauesten und schnellsten Ergebnisse allein reichen heute nicht mehr – es gehören auch noch die fachliche kompetente Begutachtung und Beratung dazu. Und gerade hier liegen unsere Vorteile, weil wir die LVA seit Jahresbeginn neu struk­turiert und positioniert haben“, führte Dr. Gartner aus. Auf den steigenden Bedarf an Be­ratung und Information bzw. Zertifizierungen und Audits hat die LVA reagiert: Die Zertifi­zierungsstelle wurde neu organisiert und bietet aus eigener Kraft und in Kooperation mit Partnern alle im Lebensmittelbereich relevanten Zertifizierungen und Audits von ISO über HACCP, Bio, AMA-Gütesiegel, bis zum IFS und BRC an.

Risikokommunikation verbessert die Sicherheit von Lebensmitteln – neue Hotline

Wie schnell aus ganz normalem Geschäftsbetrieb eine massive Krise werden kann, hat nicht zuletzt das Beispiel des Quargels mit Listerien gezeigt. Medien arbeiten heute rasch, vernetzt und effektiv, wodurch auch auf Seiten der Unternehmen ein professioneller Umgang mit Risiko- und Krisenkommunikation immer wichtiger wird. Mit der LVA Consult GmbH wurde daher im Februar 2010 ein eigenes Unternehmen geschaffen, das besonders auf die Bereiche PR, Risiko- und Krisenkommunikation sowie Unternehmensberatung spezi­alisiert ist. „Damit können wir unseren Kunden speziell in diesen Bereichen qualifizierte Unterstützung bieten. Lebensmittelsicherheit braucht Kommunikation“, ist Dr. Gartner über­zeugt und ergänzt: „Die Erfahrung zeigt: Kommen Sie als Unternehmen besser rechtzeitig zu unserem „Krisen-Health Check“ und seien Sie vorbereitet, statt zu warten, bis Sie mitten in einer Krise stecken!“ 

Als besonderen Service für Journalisten bietet die LVA Consult GmbH ab Sommer eine RIK-Hotline (für Risikokommunikation) an. Unter der Nummer +43/664/545 63 50 werden Hinter­grundwissen und Zusammenhänge im Lebensmittelbereich einfach erklärt und Fragen beantwortet.

Strategische Neuausrichtung und Internationalisierung vorantreiben

„Lebensmittelsicherheit ist grenzüberschreitend – daher haben auch wir die LVA über die Grenzen Österreichs hinaus positioniert. In Ungarn werden gerade zwei Unternehmen auf­gebaut, Kooperationen mit TÜV Austria, ISACert und anderen Partnern im Lebensmittelbereich ermöglichen eine internationale Einbettung und Vernetzung“, führte Dr. Janos Gombos aus. Die Übernahme des Geschäftsbetriebes des Österreichischen Getränke Instituts (ÖGI) durch die LVA GmbH mit Wirkung vom 1.4.2010 bietet der österrei­chischen Lebensmittelindustrie und speziell den Getränkeherstellern gewohntes Know-How und moderne Analysentechnik durch die Zusammenführung der Kompetenzschwerpunkte in der LVA.

Dazu Dr. Janos Gombos, Geschäftsführer der LVA: „Es ist eine große Freude, durch diese Kompetenzerweiterung allen unseren Kunden neue Möglichkeiten bieten zu können. Nahezu alle Angebote des ÖGI wird die LVA fortführen und wir können neben verlässlichen Analysen und kompetenten Gutachtern auch Zertifizierungen, Audits, Seminare sowie umfassende Beratung anbieten. Damit sind wir zum Full-Service-Anbieter und umfassenden Partner der Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft geworden.“ Um den laufend wachsenden Aufgaben und Tätigkeitsfeldern Rechnung zu tragen, ist bereits ein Neubau in Klosterneuburg in Planung, der Ende 2011 bezugsfertig sein wird. Dr. Gombos: „Damit wird ein weiterer Meilenstein in Richtung noch mehr Kundenausrichtung und Transparenz gesetzt. Die Besei­tigung räumlicher Engpässe wird einen schnelleren und einfacheren Probenablauf und noch mehr Fachanalysen ermöglichen. An einer Erweiterung in Richtung Allergen-Untersuchung arbeiten wir bereits jetzt in Form eines eigenen Projektes.“

Marktauftritt komplett überarbeitet und modern gestaltet

Die generelle Neuausrichtung zeigt sich an einem neuen CI und CD (Corporate Identity und Corporate Design). Seit der Gründung 1927 als Lebensmittelversuchsanstalt haben sich die Anforderungen an die Unternehmen im Lebensmittelbereich ständig weiterentwickelt und damit sind auch die Aufgaben für die LVA als deren Partner immer komplexer geworden. Dr. Gombos: „Wir haben daher unsere Strukturen laufend weiterentwickelt und die Angebote differenziert und spezialisiert. Unsere strategische Ausrichtung ist, für unsere Kunden umfassende und kompetente Begleitung in allen Bereichen der Lebensmittelwirtschaft bieten zu können. Die Kernwerte des Unter­nehmens standen daher im Mittelpunkt der Neugestaltung. Die in der Branche bekannte Marke LVA wird beibehalten und gleichzeitig das Akronym neu aufgeladen und positioniert: LVA steht jetzt für Lebensmittel – Vertrauen – Analysen.“ 

Gleichzeitig wurden die einzelnen Bereiche stärker differenziert und auf die Kundenanfor­derungen ausgerichtet. Der Aufbau ist jetzt klarer strukturiert und soll den Kunden helfen, die benötigten Leistungen der LVA-Spezialisten gezielter nutzen zu können. Ab Sommer wird auch die Webseite neu gestaltet und stärker in Richtung Usability und Kun­dennutzen weiterentwickelt. Dr. Gombos: „Am Anfang steht eine grafische Neugestaltung, die den neuen Aufbau der Unternehmen der LVA-Gruppe nachvollziehbar macht. Wie werden die Funktionalität in Richtung eines Extranets erweitern. Damit steht dann jedem unserer Kunden ein eigener passwortgeschützter Bereich zur Verfügung, in dem für ihn wichtige Informationen zu Probenstatus, Restdauer und Gutachten jederzeit zugänglich sein werden.“ 


Rückfragehinweis:

Geschäftsführung:               

Dr. Michael Gartner, Dr. Janos Gombos, +43/1/368 85 55

PR-Betreuung:

DI Oskar Wawschinek MAS, LVA Consult GmbH, +43/664/545 63 50; oskar.wawschineklvaat

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Ansprechpartner Presse

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte direkt an 

DI Oskar Wawschinek MAS

T: +43 664 54 563 50
F: +43 1 36 88 555 20
oskar.wawschineklvaat

 

 

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NEWS

30.06.2014

Neue Publikation zur Bestimmung von genmodifizierten Zutaten in renommiertem Journal „European Food Research and Technology“.

LVA Mitarbeiterin Dr. Alma Licina (ehem. Sendic) vergleicht mit ihren beiden Co-Autoren Multiplex Verfahren zur quantitativen Bestimmung von genmodifizierten Zutaten in Lebensmitteln.

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25.6.2014

LVA bei Meeting des Labor-Qualitätszirkels Relana

GF Dr. Michael Gartner und Dr. Céline Lesueur vertraten LVA anlässlich des Meetings europäischer Spitzenlabors in Kempen am 17. Juni 2014.

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12.6.2013

NÖ-LHStv. Mag. Karin Renner besucht LVA GmbH

Anlässlich ihres Besuches bei der LVA GmbH in Klosterneuburg strich die NÖ-Konsumentenschutzreferentin die Bedeutung von Lebensmittelsicherheit hervor und zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der LVA-ExpertInnen.

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5.6.2013

LVA für Hochwasser gerüstet - Betrieb bleibt aufrecht

Mit Sandsäcken und einem Notstrom-Aggregat wurden alle Maßnahmen getroffen, um für unsere Kunden weiter unser volle Leistung erbringen zu können.

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KrankenpflegeschülerInnen zu Besuch in der LVA

Das Wissen über Lebensmittelsicherheit ist für angehende Diplomierte Gesundheits- u. Krankenpflegekräfte im Sinne des Selbstschutzes und der eigenen Gesundheitsförderung unumgänglich.

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15.2.2013

Pferd oder Rind: LVA gibt Antworten und schafft Klarheit

Mit Hilfe der PCR (Polymerase Chain Reaction), einer hochmodernen und sensiblen molekularbiologischen Methode, kann die Tierart über die DNA bestimmt werden.

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14.2.2013

Neue Lösung für Qualitätssicherung bei Bio-Lebensmitteln: EASY-CERT online

Nächster logischer Schritt in Richtung Transparenz: Zertifikate, Label-Anerkennungen und Betriebsmittel sind über eine zentrale Datenbank im Internet unter www.easy-cert.at abrufbar und somit jederzeit nachprüfbar.

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29.1.2013

Gesundheitsminister Stöger startet neue Webseite www.lebensmittelbuch.at

Ab sofort ist die gesamte Information des "Codex Alimentarius Austriacus", des Österreichischen Lebensmittelbuches, online durchsuchbar.

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21.11.2012

LR Dr. Petra Bohuslav beeindruckt von den Leistungen der LVA

Einen Blick in die Welt der Lebensmittelsicherheit wagte LR Dr. Petra Bohuslav im Gebäude der LVA, dem führenden Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit in Österreich.

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Verein der NÖ Lebensmittel-Kontrolle zu Besuch in der LVA

Experten-Treffpunkt LVA: NÖ Lebensmittel-Kontrollore besuchten das neue Gebäude und nahmen an regem Meinungsaustausch teil.

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30.7.2012

LVA-Besuch angehender Gesundheits- und KrankenpflegerInnen

Das Wissen über Lebensmittelsicherheit ist für angehende Diplomierte Gesundheits- u. Krankenpflegekräfte im Sinne des Selbstschutzes und der eigenen Gesundheitsförderung unumgänglich.

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BM Gabriele Heinisch-Hosek zu Besuch in der LVA

Beeindruckt war die Frauenministerin vor allem von der Expertise des führenden Kompetenzzentrums für Lebensmittelsicherheit und der Sozialkompetenz des Unternehmens.

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LVA und TÜV Austria zeichnen erste Lebensmittelsicherheitsmanager Österreich aus

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Gerade kleine Unternehmen brauchen Innovationen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Ein Handwerkszeug für die Praxis bekommen sie nun von der ACR: Im Innovationsradar beleuchten ExpertInnen aktuelle Technologietrends

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9.1.2012

Die LVA GmbH ist nach Klosterneuburg übersiedelt!

Besuchen Sie uns und überzeugen Sie sich selbst vom führenden Kompetenzzentrum für Lebensmittelsicherheit!

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10.9.2011

Bundesminister Rudolf Hundstorfer besucht LVA

Die LVA steht neben Lebensmittelsicherheitskompetenz auf höchstem Niveau auch für außergewöhnliche Sozialkompetenz, wie sich der Bundesminister persönlich überzeugte.

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1.6.2011

LVA zu EHEC: Maßnahmenpakete und Tipps für Kunden und Verbraucher

Neue Pakete zur mikrobiologischen Qualitätssicherung und Tipps, wie Lebensmittelscherheit entlang der „food supply chain“, der Lebensmittelkette vom Acker bis zum Teller, verbessert werden kann.

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17.5.2011

Listerien: LVA bietet verlässlichen Schnell-Nachweis an

Vorteil für Kunden: Ergebnisse sind schneller verfügbar, bereits nach zwei Tagen können Listerien mit dieser sensitiven Schnellmethode nachgewiesen werden. Lassen Sie sich beraten!

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6.10.2010

LVA GmbH errichtet neuen Standort in Klosterneuburg

Um den steigenden Qualitätsanforderungen innerhalb der Lebensmittelbranche zu entsprechen und um zusätzlich eine noch bessere räumliche Infrastruktur zu schaffen, hat sich die LVA GmbH für einen Neubau in Klosterneuburg entschieden.

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17.6.2010

Pressekonferenz: Lebensmittelsicherheit auf dem Prüfstand

Lebensmittelsicherheit braucht Analysen, Gutachten und Kommunikation

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1.4.2010

LVA GmbH übernimmt Geschäftsbetrieb des ÖGI

Kompetenzerweiterung im Getränkebereich

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Veranstaltungen

6.12.2012LVA, Magdeburggasse 10, Klosterneuburg

Maroni-Punsch-Fest 2012

Wenn die LVA einlädt, spielt selbst das Wetter mit: Vor perfekter Winterkulisse fand der traditionelle vorweihnachtliche Gedankenaustausch mit Gästen und Freunden der LVA statt.

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29.6.2012LVA, Klosterneuburg

LVA-Heuriger 2012

Das Fest der Premieren!

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22.6.2012LVA-Foyer

1. LVA-Vernissage

Premiere in der LVA: Vernissage und Ausstellung Christa Oswald bis 6.7.

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1. Dezember 2011Magdeburgstraße 10, Klosterneuburg

Maroni & Punsch 2011

Viele Freunde und Kunden nutzten die Gelegenheit, zu plaudern und das neue Gebäude kennenzulernen...

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1.7.2011LVA, Blaasstraße 29

Gartenfest der LVA 2011

Feuriges Motto: Ungarn

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3.12.2010LVA, Blaasstraße 29

LVA Maroni-Punsch-Fest

Feiern mit Freunden der LVA statt Hektik!

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6.10.2010Klosterneuburg

Spatenstich für LVA-Neubau

Um den steigenden Qualitätsanforderungen innerhalb der Lebensmittelbranche zu entsprechen und um zusätzlich eine noch bessere räumliche Infrastruktur zu schaffen, hat sich die LVA GmbH für einen Neubau in Klosterneuburg entschieden.

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